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Los geht's

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Die Digitalisierung der Containerterminals erhöht ihre Effizienz und Transparenz, sie trägt dazu bei, Kosten zu senken und die Kapazität zu erhöhen. Damit die Prozesse nicht der Software angepasst werden müssen, sondern die Software den eigenen Anforderungen entsprechend gestaltet werden kann, entwickelt Contargo öfter eigene Lösungen. Am Beispiel des Terminal Operating Systems (TOS) zeigen wir Ihnen wie das geht.

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Umschlag effizienter gestalten

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Das Container-Hinterland-Netzwerk Contargo organisiert Containerverkehre zwischen den Westhäfen, den deutschen Nordseehäfen und dem europäischen Hinterland. Dafür setzt das Unternehmen beim Transport auf den Kombinierten Verkehr. Dabei verknüpft der Dienstleister die systembedingten Vorteile von Binnenschiff, Bahn und Lkw zu einem integrierten Transportkonzept. Feste Routen und Fahrpläne sowie eine hohe Frequenz schaffen die Basis für schnelle, effiziente und verlässliche Containertransporte.

Der Transport im Kombinierten Verkehr bietet viele Vorteile: er kann unter anderem Kosten senken und die  CO₂-Emissionen je Ladungseinheit reduzieren. Den Flaschenhals dieser Transportart stellen die Terminals dar, an denen die Ladung umgeschlagen wird. Damit die Abläufe hier effizient gestaltet werden können, müssen sie strukturiert, schnell und verständlich für den Nutzer sein. Voraussetzung dafür ist ein Terminal Operating System, das die Abläufe für Mensch, Geräte und Fracht optimiert.


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Neue Terminals integrieren

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Seit der Gründung von Contargo im Jahr 2004 war klar, dass für große leistungsfähige Terminals ein Terminal Operating System benötigt wird. Ein solches System wurde daher angeschafft. Allerdings wurden immer wieder Terminals ins Contargo-Netzwerk integriert, deren IT eine solche Funktion nicht beinhaltete. Wie zum Beispiel die Terminals von Wincanton, die Contargo 2012 übernahm. 2014 beschloss man daher, dass Contargo eine komplett neue Softwarelandschaft benötigt, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.


2015 wurde vorab ein ausführliches Requirements Engineering gestartet. 12 Monate lang haben sich alle Terminalstandorte von Contargo daran beteiligt, die Anforderungen an das neue Softwaresystem zu ermitteln, zu analysieren, zu spezifizieren und zu validieren. Am Ende dieses Prozesses stand eine Ausschreibung, die sehr unbefriedigend ausging, weil keiner der Anbieter in der Lage war, die erarbeiteten Anforderungen zu erfüllen.  





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„Schließlich haben wir uns entschieden, gemeinsam mit unserem Dienstleister synyx eine eigene Software zu entwickeln. Das hat viele Vorteile: Wir verfügen über den Quellcode, was uns eine langfristige Investitionssicherheit gibt und ermöglicht, die Software laufend den sich ändernden Rahmenbedingungen anpassen zu können. Außerdem sind wir nicht von einem einzelnen Hersteller abhängig und die Software ist sicher.“

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Bereits bei früheren Projekten hat sich bei Contargo die Scrum-Methode bewährt. Der Vorteil dieser Methode zum Management agiler Softwareprojekte ist, dass innerhalb recht kurzer Zeit eine praxistaugliche Pilotversion entsteht, die an einem Standort getestet werden kann. Dort lernen weitere Nutzer die Software kennen, die ihre Erfahrungen aus dem täglichen Gebrauch an die Entwicklerteams weitergeben, so dass die Software weiter optimiert werden kann.
Um mehr über Scrum zu erfahren, fahren Sie auf der nächsten Seite einfach mit dem Cursor über die verschiedenen Elemente der Infografik.




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Da Contargo großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit von Theorie und Praxis legt, wurden auch beim TOS-Projekt Teams aus eigenen Mitarbeitern und Mitarbeitern des Dienstleisters synyx zusammengestellt.



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Voraussetzung für die erfolgreiche Einführung des TOS ist eine positive Einstellung des Managements gegenüber der neuen Soft- und Hardware. Dazu sollte auch ein Management-Meeting beitragen, das im März 2017 beim Dienstleister synyx in Karlsruhe stattfand. Dort hatten die Führungskräfte die Gelegenheit, die neuen Prozesse zu sehen, auszuprobieren, zu verstehen und sich mit ihnen wohlzufühlen.

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Mit der Pilotversion des TOS begann eine neue Phase: geeignete Hardware musste angeschafft und alle Beteiligten geschult werden.

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Neben der eigenen Software benötigte Contargo auch verschiedene Hardware für den Einsatz der Contargo Open Logistics Apps (-Komponenten). Bei der Auswahl der Komponenten stehen die Risikominimierung und Business Continuity im Vordergrund.
Um die Terminals durchgehend am Laufen zu halten, greift Contargo auf Standard-Hardwarekomponenten und Standardgeräte zurück (z. B. Tablets und Scanner), die bei einem Defekt schnell neu beschafft werden können.

Eine Rolle spielt ebenfalls die leichte Austauschbarkeit, so wurde beispielsweise in den Self-Check-In-Kiosken ein Standard-PC durch günstige und ressourcenschonende Minicomputer, den Raspberry Pis, ersetzt. An den Standorten liegen immer vorkonfigurierte Ersatzgeräte bereit, so dass das Terminalpersonal ohne Hilfe eines Technikers ein defektes Gerät austauschen kann.
Außerdem wurden Produkte ausgewählt, bei denen davon auszugehen ist, dass der Hersteller sie noch lange produzieren wird. Um diesen Ansprüchen zu genügen, hat das Team einzelne Komponenten sorgfältig ausgewählt, beispielsweise wurde bei Bondruckern darauf geachtet, dass überall erhältliche Bonrollen in einem Standardformat eingesetzt werden können, damit gängige Thermopapierrollen passen.  

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Zu Beginn der Pilotphase in Koblenz haben die Prozessspezialisten und das Roll-Out-Team die Kollegen beim Wandel unterstützt. Mitarbeiter wie Terminal Dispatcher, Sachbearbeiter und Schalterteam erhielten Schulungen vor Ort, direkt am neuen Prozess, um die Abläufe, die Software und die Hardware kennenzulernen. Weil Contargo die User Experience in den Vordergrund stellt, sind die Apps sehr intuitiv, so dass die Kran- und Reachstacker-Führer immer nur kurze Erklärungen benötigten, bis sie sich blind zurechtfanden.
Auch den Lkw-Fahrern stand das Team am Self-Check-In zur Seite. Weil viele Fahrer aus dem Ausland kommen, hatte Contargo den Fragebogen für die Anmeldung bereits im Vorfeld in zehn Sprachen übersetzen lassen.

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Auf der nächsten Seite finden Sie eine Standortkarte, auf der Sie die drei Standorte anklicken können, die bereits mit der Implementierung erster Elemente des TOS begonnen haben. Erfahren Sie mehr über die Fortschritte und die ersten Erfahrungen.

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Das Terminal Operating System ist nur ein Modul im umfangreichen Digitalisierungs-Konzept von Contargo. Zahlreiche andere Anwendungen werden künftig das smarte Terminal ermöglichen.

Grafik für Vollbild-Modus anklicken.



Ihr Ansprechpartner bei Contargo für alle Fragen rund um die Digitalisierung:

Henrik Hanke
IT-Manager
Tel.:  + 49 2065 499 210
E-Mail: hhanke@contargo.net





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Contargo GmbH & Co. KG
August-Hirsch-Straße 3
47119 Duisburg
Deutschland
Freecall 00800 CONTARGO
info@contargo.net
 
Redaktion und Gestaltung
Medienbüro am Reichstag GmbH
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10117 Berlin
+49 30 30872993
contargo@mar-berlin.de


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Henry Tornow
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Margarita Andris
Motivjägerin | Tina Trippens
Staronwerk Simone Staron
Tim Frankenheim

Gemafreie Musik
www.musicfox.com

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Die Contargo IT-Abteilung arbeitet seit Jahren mit dem IT-Dienstleister synyx aus Karlsruhe zusammen. Das im Jahr 2002 gegründete Unternehmen entwickelt für seine Kunden durch die Integration von Open Source Lösungen/Frameworks individuelle und leistungsstarke Software. So entstehen Lösungen, die leistungsfähig und ausgereift sind.

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Das Portfolio von synyx umfasst neben der Beratung die Verbesserung bestehender Software und Softwareentwicklungsteams, Beratung sowie die Open Source Softwareentwicklung. Mit der Entwicklung individueller Software unterstützt synyx die Alleinstellungsmerkmale seiner Kunden und bietet ihnen die Möglichkeit, sich vom Wettbewerb zu unterscheiden. Dabei ist das maßgebliche Ziel, nutzerorientiert zu arbeiten.

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synyx legt viel Wert auf Transparenz und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die agilen Arbeitsmethoden sorgen für einen schlanken, transparenten Entwicklungsprozess. Die sich selbst organisierenden, interdisziplinären Teams arbeiten in Zyklen von zwei Wochen, so sind sie jederzeit in der Lage, auch kurzfristig auf Probleme, Veränderungen und Wünsche eingehen zu können. Darüber hinaus achten die Teams auf Nachhaltigkeit, das bedeutet bei der Softwareentwicklung, dass zu jedem Zeitpunkt der Nutzen größtmöglich und die erforderlichen Aufwände dafür so gering wie möglich ausfallen. Qualität wird bei synyx nicht allein technisch gesehen, vielmehr steht der Nutzer im Mittelpunkt. Nur eine Software die tatsächlich genutzt wird, kann echten Mehrwert liefern.

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Für synyx ist Open Source eine Lebenseinstellung, eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Unternehmens zieht. Das Team entwickelt nicht nur Software, deren Quelltext öffentlich ist und von Dritten eingesehen werden kann, sondern es wird eine Kultur des Teilens und Teilhabens gepflegt, in der das Miteinander im Mittelpunkt steht. Ein gutes Arbeitsklima mit offener Kommunikation, aber auch soziale Verantwortung gehören zu den Grundwerten des Unternehmens. Angestrebt wird nicht der kurzfristige Erfolg, vielmehr sollen Werte geschaffen werden, die langfristig Bestand haben: das bezieht sich auf die Qualität der Dienstleistungen, auf die Beziehungen zu den Kunden sowie den Umgang mit Umfeld und Umwelt.

Bei den Devoxx4Kids Events vermitteln synyx-Mitarbeiter Kindern den kreativen Umgang mit Computern und Spaß am Programmieren
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Change Management

In kleinen Gruppen hatten die Führungskräfte Gelegenheit, sich die neuen Anwendungen zeigen zu lassen und selbst auszuprobieren.

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Im Rheinhafen Koblenz organisiert ein kleines Team der Contargo Rhein-Main die Transporte zwischen dem Wirtschaftsstandort Koblenz mit seinen zahlreichen Produktionsstandorten von Weltunternehmen und Zulieferern und den westlichen Seehäfen. Die trimodale Anlage verfügt über zwei Liegeplätze für Binnenschiffe und ein Bahngleis für den Umschlag von Containern aller Art – einschließlich Gefahrgut, Reefer und Tankcontainern. Weitere Dienstleistungen sind Reparatur und Wartung der Transportbehälter, Stuffing und Stripping, Value Added Services sowie Containerhandel. Derzeit wird das Terminal um eine Fläche auf der gegenüberliegenden Hafenseite erweitert.

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Im Sommer 2017 startete das Pilotprojekt zur Einführung der neuen Software in Koblenz. Es war das erste Terminal im europäischen Containernetzwerk des Unternehmens, das zunächst mit der benötigten Hardware und Software ausgestattet wurde. Nun können sich Lkw-Fahrer eigenständig anmelden und das Gate passieren. Die Kranführer verfügen über ein Tablet, auf das elektronisch der zu verladende Container übertragen wird, nach der Durchführung muss er den Vorgang bestätigen. Im Laufe der nächsten Jahre werden stufenweise weitere Funktionen am Terminal eingeführt und die daraus resultierenden Erfahrungen von den anderen Contargo-Standorten genutzt.

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„Das Terminal Operating System bietet für Kunden, Geschäftspartner und für Contargo viele Vorteile. Die Kunden profitieren davon, dass keine Fehlverladungen und keine Unstimmigkeiten bei den Depotbeständen mehr vorkommen und Statusmeldungen in Echtzeit erfolgen. Unsere Geschäftspartner haben deutliche Zeiteinsparungen, beispielsweise durch die vereinfachte Anmeldung und die Übersetzungen in zahlreiche Sprachen am Check-In-Kiosk. Und unsere Mitarbeiter werden zum Beispiel durch die eindeutigen, unmissverständlichen Anweisungen an die Geräteführer und die Automatisierung des Meldewesens entlastet.“


 

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Das Terminal im Frankfurter Osthafen gehört zusammen mit den Terminals in Koblenz und Gustavsburg zur Contargo Rhein-Main GmbH. Das Terminal verbindet eine der bedeutendsten deutschen Metropolregionen mit den westlichen Seehäfen Rotterdam und Antwerpen und dem norddeutschen Seehafen Hamburg. Die trimodale Umschlagsanlage verfügt über zwei Liegeplätze für Binnenschiffe und zwei Bahngleise. Dort werden Container aller Art umgeschlagen – einschließlich Gefahrgutcontainern und Reefern. Weitere Dienstleistungen sind Reparatur und Wartung der Transportbehälter sowie Stuffing und Stripping.

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Die Einführung des Terminal Operating Systems soll in erster Linie der Entzerrung der Lkw-Abfertigung dienen. Bereits 2017 wurden die neue Lkw-Vorstaufläche und Parkplätze fertiggestellt. Dort finden die Fahrer jetzt die Self-Check-In Kioske, mit denen Sie sich am Terminal anmelden können. Daneben werden die Lkw nach automatisierter Einfahrt auf das Terminal nun passgenau bearbeitet.

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 „Ich verspreche mir von der Einführung des TOS eine Verbesserung der Abläufe, von der alle Beteiligten profitieren werden: Die Spitzenzeiten am späten Vormittag und am Nachmittag werden entzerrt, auch weil sich die Lkw-Fahrer selbst einchecken können. Die Abläufe am Terminal werden verbessert, so dass wir unsere Kapazität erhöhen können. Unsere Mitarbeiter werden durch die Prozessoptimierung entlastet. Und die Straßen vor dem Terminal werden nicht mehr von wartenden Lkw blockiert, weil sie auf unserem Gelände parken, während die Fahrer die Formalitäten regeln.“

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Das Terminal an der Floßhafenstraße gehört zur Contargo Neuss GmbH. Die Terminalfläche wurde bis September 2018 bei laufendem Betrieb fast verdreifacht und modernisiert, so dass nun 84.000 m² für den trimodalen Container-Umschlag zur Verfügung stehen. Mit den zwei neuen Krananlagen kann Contargo jetzt in Neuss fünf Kranbrücken für den Container-Umschlag einsetzen (zwei davon am Standort Tilsiter Straße). Die Gleislänge wurde auf 1.400 m erhöht, damit zwei Ganzzüge gleichzeitig abgefertigt werden können. Die Umschlagkapazität am Terminal konnte so auf 200.000 Container verdoppelt werden. Damit kann Neuss künftig als ein Hub der Contargo-Gruppe für die Seehäfen Rotterdam und Antwerpen genutzt werden. Die trimodale Anlage verfügt über drei Liegeplätze für Binnenschiffe und zwei Bahngleise für den Umschlag von Containern aller Art – einschließlich Gefahrgutcontainern. Weitere Dienstleistungen sind Reparatur und Wartung der Transportbehälter sowie Stuffing und Stripping auf Anfrage.

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Neuss zählt nicht nur zu den größten Terminals innerhalb der Contargo-Gruppe, sondern auch zu den modernsten. Sowohl zusätzliche Lkw-Verkehrsflächen als auch optimierte Prozesse beim Ein- und Auschecken sollen zur Entlastung der Straßen im Hafen beitragen. OCR-Gates, Drive-By-Kiosk oder Selbst-Check-In im Gatehouse sollen die Durchlaufzeit der Lkw im Terminal halbieren.

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„Seit Herbst 2017 haben wir an unserem Terminal die operativen Applikationen STAR, Self-Check-In und Gate Control der Contargo Open Logistics Apps - kurz COLA - in unser bestehendes Terminalsystem integriert. Die neuen Prozesse tragen dazu bei, die Abfertigung bzw. Durchlaufzeiten von Lkw an unserem Terminal deutlich zu beschleunigen. In Zukunft werden sukzessive weitere Applikationen von COLA hinzukommen, um unsere Prozesse in einer einheitlichen Systemwelt weiter zu harmonisieren.“

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Diese beiden Herren gehörten zwar nicht zu den Teams, die an der Entwicklung des TOS mit Scrum beteiligt waren (sie haben den Contargo-Kalender 2016 geschmückt), aber sie stehen
stellvertretend für die zahlreichen Mitarbeiter aus verschiedenen Contargo-Gesellschaften, die sich neben ihren Kernaufgaben diesem Projekt gewidmet haben. Auf den nächsten Seiten stellen wir Ihnen einige davon vor.

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„Ich arbeite schon seit fünf Jahren mit Scrum und bin überzeugt von der Methode. Sie fördert die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Partner und die Teams können sich selbst organisieren. Bei uns steht die Produktionsfähigkeit der Standorte im Fokus. Wenn hier etwas schief läuft, hat das schnell weitreichende Folgen: z. B. Lkw-Stau und Stress bei allen Beteiligten. Daher legen wir viel Wert auf Risikominimierung und Business Continuity und setzen fast ausschließlich Komponenten ein, die bei einem Defekt einfach und schnell nach dem 'Plug and Play'-Prinzip getauscht werden können. Auch hier sind wir agil vorgegangen und haben die jeweiligen Best- Practice-Szenarien iterativ entwickelt. Die direkte Rückkopplung der Erkenntnisse aus der Operation hat uns beim Aufbau eines robusten, sicheren und auf Business Continuity ausgerichteten Technik-Stacks immens geholfen."

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„Aus vielen Jahren in der Logistikberatung sowie in der Steuerung komplexer Supply Chains habe ich Erfahrung in der Verbesserung und Neuausrichtung von Prozessen. Diese Expertise bringe ich nun in die Requirements Engineerings ein. Gemeinsam mit unseren operativen Kollegen beleuchten wir unsere Prozesse, nehmen sie auseinander, eliminieren nicht wertschöpfende Anteile, sortieren sie neu und schaffen damit Standards für die erfolgreiche Arbeit der kommenden Jahre. Das Ganze verfeinern wir in der Entwicklung mit Scrum, in der uns die enge Kopplung zur Praxis in kleinen, iterativen Schritten dabei hilft, unsere Prozesse in eine passgenaue und bedarfsgerechte Softwarelandschaft zu übersetzen."

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„Ich begleite das Projekt seit der Einführung am ersten Standort Koblenz. Hauptsächlich bin ich hierbei Ansprechpartner der Kollegen und gestalte mit ihnen die Veränderung, den Change, am Standort. Dafür schulen wir nicht bloß, sondern nehmen unsere Kollegen mit, sensibilisieren für neue Herangehensweisen und lernen direkt am Prozess. Die reine Schulung geht dabei reibungslos, denn wir stellen User Experience bei unseren Apps in den Vordergrund. Man kann schon fast von einer spielerischen Umstellung sprechen. Das Feedback, das wir dabei gemeinsam erarbeiten, trage ich zurück in die Entwicklung."

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„Die Software für den Betrieb eines Containerterminals lässt sich perfekt mit der Scrum-Methode entwickeln. Ich bin als fachlicher Berater am TOS-Projekt beteiligt und sehr überzeugt von dieser Methode, weil man nach jedem Sprint, der 14 Tage dauert, neue Ergebnisse sieht und nicht ewig an der Theorie entwirft. Es gibt schnell erste Bausteine, die dann nach und nach erweitert und verbessert werden. Ein weiterer Vorteil: Kommen neue Anforderungen hinzu, wie aktuell die Erweiterung der stellplatzgenauen Terminalfläche in Koblenz, kann die Software problemlos ergänzt werden.“

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„Ich war als fachlicher Product Owner an der Entwicklung des Terminal Operating Systems für Contargo beteiligt. Ich habe dabei zum ersten Mal mit Scrum gearbeitet und bin begeistert, wie schnell wir erste Ergebnisse hatten und mit der Erprobung der Software beginnen konnten. Für die Entwicklung des TOS ist Scrum genau richtig. Nicht alle Anforderungen an die Software konnten und können im Vorhinein definiert werden. Viele Funktionen und Anforderungen werden erst im Realbetrieb sichtbar und definierbar. Hier bietet Scrum durch kurze Zyklen die Möglichkeit, die Software kontinuierlich zu verbessern. So entsteht eine Software, die die konkreten Probleme löst und uns im operativen Geschäft in der täglichen Arbeit unterstützt."

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